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Wohin geht mein Geld – und was bleibt übrig?
Tragen Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben ein und sehen Sie, was im Monat übrig bleibt oder fehlt. Auch Rechnungen, die nur einmal im Jahr kommen, werden berücksichtigt. Sie brauchen dafür kein Finanzwissen. Ihre Angaben bleiben auf Ihrem Gerät und werden nicht übertragen.
- Kontoauszüge der letzten drei Monate bereitlegen, für seltene Rechnungen die des letzten Jahres.
- Beträge eintragen. Schätzen ist erlaubt; leere Felder zählen als 0.
- Ergebnis lesen und prüfen, ob etwas fehlt.
Beispielwerte sind eingetragen (eine Person mit 2.000 € netto), damit Sie sehen, wie das Ergebnis aussieht. Ersetzen Sie sie durch Ihre Zahlen.
Bitte zuerst die Einnahmen eintragen.
Beim Neuladen der Seite sind Ihre Angaben weg; gespeichert wird nichts. Drucken Sie das Ergebnis, wenn Sie es behalten möchten.
So rechnet der Rechner
Einnahmen = monatliche Einnahmen + sichere Jahreseinnahmen ÷ 12
Ausgaben = feste Ausgaben + seltene Rechnungen je Monat + Raten + Alltag
Ergebnis vor Sparen = Einnahmen − Ausgaben
Ergebnis nach Sparen = Ergebnis vor Sparen − Sparen
- Einstufung nach dem Ergebnis vor Sparen: mehr als 2 % der Einnahmen übrig = Überschuss; zwischen −2 % und +2 % = knapp ausgeglichen; mehr als 2 % fehlen = Lücke.
- Noch für den Alltag heißt: Einnahmen minus feste Ausgaben, seltene Rechnungen und Raten. Davon müssen Lebensmittel, Fahrten und alles Weitere noch bezahlt werden; es ist nicht „frei“.
- Anteile an den Einnahmen (feste Ausgaben, Miete, Raten) zeigt der Rechner als Zahl, ohne Bewertung.
- Gerechnet wird auf den Cent, angezeigt in vollen Euro.
Rechenbeispiel
Eine Person mit 2.000 € netto im Monat. Diese Werte sind beim Öffnen der Seite eingetragen; es sind Beispielwerte, keine Durchschnittswerte.
| Posten | Eingabe | Je Monat |
|---|---|---|
| Nettogehalt | 2.000 € monatlich | 2.000,00 € |
| Miete mit Nebenkosten, Strom, Handy | 750 + 60 + 20 € monatlich | −830,00 € |
| Versicherung | 240 € jährlich | −20,00 € |
| Kfz-Steuer | 120 € jährlich | −10,00 € |
| Rundfunkbeitrag | 55,08 € vierteljährlich | −18,36 € |
| Alltag: Lebensmittel, Mobilität, Freizeit, Sonstiges | 350 + 120 + 100 + 50 € monatlich | −620,00 € |
| Ergebnis vor Sparen | +501,64 € |
Im Beispiel bleiben rund 502 € übrig. Feste Ausgaben machen 41,5 % der Einnahmen aus, die Miete 37,5 %. Die 48,36 € für seltene Rechnungen sollten jeden Monat beiseitegelegt werden, sonst fehlen sie, wenn die Rechnung kommt.
Wenn das Geld nicht reicht
Prüfen Sie zuerst, ob alle Einnahmen und Ausgaben richtig erfasst sind. Wenn Miete, Energie oder Raten nicht mehr bezahlt werden können, lassen Sie sich früh beraten. Schuldnerberatung gibt es bei Wohlfahrtsverbänden, Verbraucherzentralen und Kommunen, bei anerkannten Stellen meist kostenlos; eine bundesweit einheitliche Regel dazu gibt es nicht, fragen Sie deshalb vorher nach. Mietschulden führen nicht zwingend zum Verlust der Wohnung: Unter bestimmten Voraussetzungen können Jobcenter oder Sozialamt sie übernehmen.
- Schuldnerberatung in Ihrem Bundesland (Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung)
- Schulden und drohende Wohnungslosigkeit (Familienportal des Bundes, mit Anlaufstellen)
- Haushaltsbuch führen (Verbraucherzentrale, Stand 6.8.2026)
Was der Rechner nicht kann
- Er zeigt einen typischen Monat, keine Planung über das Jahr mit wechselnden Beträgen.
- Er prüft keine Ansprüche auf Sozialleistungen, keine Steuern und keine Verträge.
- Er sagt nicht, was Sie kürzen oder wie Sie sparen sollten.
- Er ersetzt keine Schuldner- oder Budgetberatung.
Passend dazu: Wenn am Monatsende etwas übrig bleibt: Leitfaden Sparen für den Einstieg und der Sparrechner; was Geld auf dem Konto nach Inflation wert ist: Mein Geld.