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Mein Geld

Was bleibt von Ihrem Geld übrig? Festgeld, Bankfonds und ETF im direkten Vergleich, nach Kosten, Steuern und Inflation. Mit Krisentest.

Was kostet mich mein Festgeld?

Der Zins auf dem Kontoauszug ist kein Gewinn. Zuerst gleicht er die Geldentwertung aus, und versteuert wird trotzdem der volle Zins.

„Hoher Energieanteil“ rechnet beispielhaft mit 20 % Energie im Haushaltsbudget (Energie +14,9 %, übrige Preise +2,4 % laut Destatis, September 2026). Ihre eigene Rate können Sie mit dem persönlichen Inflationsrechner auf destatis.de ermitteln. Der Durchschnittszins für 1 Jahr Festgeld lag am 10.10.2026 bei 2,57 %.

Rückenwind-Check: Lief Ihr Fonds nur wegen des Umfelds gut?

Viele kaufen, was in den letzten Jahren am besten lief, und sind danach enttäuscht. Der Check fragt, woher die gute Rendite kam und ob sich das wiederholen kann. Er gibt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Zeitreise, hätte der Check gewarnt?

Datenbasis: Jahresrenditen in DM/Euro 1970–2024 aus dem Bereich „Strategien testen“ (Weltaktien als frei lizenzierte Nachbildung aus OECD- und Shiller-Daten, Gold teils angenähert, Anleihen aus Bundesbank-Renditen, Inflation von Destatis), real gerechnet, vor Steuern und Kosten. Historische Vergleiche sind keine Prognose.

Behalten oder wechseln? Ihr Bankfonds gegen einen ETF

Ein teurer Fonds kostet jedes Jahr Geld. Ein Wechsel kostet einmal Steuer auf den bisherigen Gewinn. Der Rechner zeigt, was nach Ihrer Anlagedauer mehr übrig lässt, und ab wann sich der Wechsel lohnt. Bei Käufen vor 2009 kann Behalten steuerlich wertvoll sein.

Ihr bisheriger Fonds
Die Alternative
Annahmen
Behalten: DepotwertJetzt wechseln: Depotwertgestrichelt: Wert nach Verkauf und Steuer

Standardmäßig wird mit derselben Rendite vor Kosten für Fonds und ETF gerechnet; der Unterschied entsteht dann nur durch Kosten und Steuer. Wer dem Fonds eine bessere oder schlechtere Rendite zutraut, stellt das unter „Annahmen“ ein. Beide Wege werden am Ende verkauft und versteuert, damit der Vergleich fair ist. Vorabpauschalen, Kirchensteuer als Sonderausgabe und Günstigerprüfung sind nicht enthalten. Keine Anlageberatung: Ob der ETF zu Ihnen passt, hängt auch davon ab, welches Risiko der bisherige Fonds hatte.

Kinderdepot: Auf wessen Namen sparen?

Kinder haben eigene Freibeträge: den Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € und den Grundfreibetrag von 12.348 € (2026). Ohne weiteres Einkommen bleiben so über 13.000 € Kapitalerträge im Jahr steuerfrei. Der Rechner vergleicht das Sparen auf den Namen der Eltern mit einem Depot auf den Namen des Kindes.

ETF mit 0,2 % Kosten und 30 % Teilfreistellung. „Jährlich Gewinne mitnehmen“ heißt: Anteile mit Gewinn verkaufen und sofort zurückkaufen, solange die Erträge steuerfrei bleiben. Vorabpauschalen sind nicht gesondert gerechnet, sie fallen im Kinderdepot ebenfalls in die Freibeträge. Eltern: Abgeltungsteuer 26,375 % ohne Kirchensteuer. Kind: Einkommensteuer-Tarif 2026 mit Günstigerprüfung, sonst kein Einkommen.

Ihre Ausgangslage

So entwickelt sich der Depotwert

Nach 20 Jahren auf Ihrem Konto

Wohin ist das Geld gegangen?

Anteil am Ergebnis, der an Bank und Fondsgesellschaft (Kosten), ans Finanzamt (Steuer) und an die Inflation (Kaufkraft) geht.

KostenSteuerKaufkraftverlust
Annahmen anpassen
Festgeld
Aktienmarkt (gilt für Bankfonds und ETF)
Bankfonds (aktiv gemanagt)
ETF (weltweiter Aktienindex)