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Geldpeilung rechnet aus, was von Geld nach Steuer, Kosten und Inflation übrig bleibt. Sie brauchen dafür kein Vorwissen. Wählen Sie die Frage, die Ihrer am nächsten kommt.
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Leitfäden
Ein Leitfaden erklärt eine Frage Schritt für Schritt mit Rechenbeispielen und führt dann zum passenden Rechner. Jeder Leitfaden ist als Seite und als PDF verfügbar, ohne Anmeldung.
Geld aus dem Depot entnehmen: Was nach Steuer übrig bleibt
Fünf Rechenbeispiele: wie viel man für 10.000 € netto verkaufen muss, warum FIFO statt Durchschnittskurs zählt, Steuer trotz Verlust, Liquiditätsreserve und Pauschbetrag.
Lesen PDF herunterladenSparen für Einsteiger: Was aus 100 € im Monat wird
Zinseszins, Inflation, Steuer, Kosten und Schwankung an einem Beispiel: 100 € im Monat über 30 Jahre, einfach erklärt.
Lesen PDF herunterladenDas Steuerjahr mit dem Depot: Was wann zu tun ist
Freistellungsauftrag, Vorabpauschale im Januar, Verlustbescheinigung bis 15.12., Jahressteuerbescheinigung und Anlage KAP als Kalender.
Lesen PDF herunterladenWeitere Leitfäden sind in Arbeit. Welche Frage soll als Nächstes erklärt werden? Schreiben Sie mir (Kontakt im Impressum).
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Inflation und „in heutigem Geld“
- Inflation heißt: Die Preise steigen, ein Euro kauft später weniger. „In heutigem Geld“ rechnet einen späteren Betrag auf die Kaufkraft von heute um. 10.000 € in 30 Jahren sind bei 2 % Inflation im Jahr so viel wert wie heute rund 5.500 €.
- Nominal und real
- Nominal ist der Betrag, der auf dem Kontoauszug steht. Real ist derselbe Betrag nach Abzug der Inflation. Eine Rendite von 3 % bei 2 % Inflation ist real rund 1 %.
- ETF
- Ein börsengehandelter Fonds, der meist einen Index nachbildet, etwa die größten Unternehmen der Welt. Er ist in der Regel deutlich günstiger als ein aktiv gemanagter Bankfonds.
- Thesaurierend und ausschüttend
- Ein thesaurierender Fonds legt Dividenden und Zinsen automatisch wieder an. Ein ausschüttender zahlt sie aufs Konto aus.
- Abgeltungsteuer
- Steuer auf Zinsen, Dividenden und Gewinne aus Wertpapieren: 25 % plus 5,5 % Solidaritätszuschlag darauf, zusammen 26,375 %, gegebenenfalls dazu Kirchensteuer. Die Bank zieht sie direkt ab.
- Sparer-Pauschbetrag und Freistellungsauftrag
- Kapitalerträge bis 1.000 € im Jahr sind steuerfrei, bei zusammen veranlagten Ehegatten 2.000 €. Damit die Bank keine Steuer abzieht, erteilen Sie ihr einen Freistellungsauftrag. Bei mehreren Banken können Sie den Betrag aufteilen.
- Teilfreistellung
- Bei Fonds, die steuerlich als Aktienfonds gelten (mehr als 50 % Aktien), bleiben 30 % der Erträge steuerfrei, bei Mischfonds (mindestens 25 % Aktien) 15 %.
- Vorabpauschale
- Bei Fonds, die weniger als einen gesetzlichen Mindestertrag ausschütten, vor allem bei thesaurierenden, wird jährlich eine Vorabpauschale angesetzt, auch ohne Verkauf; in manchen Jahren ist sie null. Die Bank bucht die Steuer Anfang Januar vom Verrechnungskonto ab. Beim späteren Verkauf mindern die angesetzten Vorabpauschalen den Gewinn, damit nichts doppelt versteuert wird. Mehr im Artikel Vorabpauschale 2026.
- FIFO
- „First in, first out“: Beim Verkauf gelten die zuerst gekauften Anteile als zuerst verkauft. Das bestimmt, wie viel Gewinn und Steuer ein Verkauf auslöst. Erklärt im Leitfaden, Abschnitt 2.
- Verlustverrechnungstopf
- Steuerliches Verrechnungskonto der Bank: Realisierte Verluste werden mit passenden Erträgen desselben Jahres verrechnet, auch mit schon versteuerten; was übrig bleibt, wird ins nächste Jahr vorgetragen. Verluste aus Einzelaktien nur mit Aktiengewinnen, Verluste aus Fonds mit allen Kapitalerträgen.
- Rendite
- Der jährliche Wertzuwachs einer Anlage in Prozent, einschließlich Zinsen oder Dividenden. Auf Geldpeilung meist nach Kosten, nach Steuer und nach Inflation gerechnet, also das, was wirklich bleibt.
Kurz gefasste Erklärungen, Stand Steuerrecht 2026; keine Steuer- oder Anlageberatung.